Stammzellen können Körperzellen gleichsam umprogrammieren, um gemeinsam große Aufgaben anzugehen. Das haben Göttinger Forscher am Beispiel des Hirschgeweihs erstmals zeigen können. Indem die Stammzellen ein Steuerprotein durch lange Ausläufer direkt auf andere Zellen übertragen, scheinen sie diese in einen Zustand jugendlicher Flexibilität zu versetzen. ... >> mehr
Bei Menschen mit der Alzheimerschen Erkrankung schwindet die geistige Leistungsfähigkeit, indem sich Proteinbruchstücke im Gehirn anhäufen. Dieser Prozess kann zumindest bei Mäusen auf relativ einfache Weise gestoppt werden, berichten amerikanische Neurowissenschaftler im Magazin ?Science?. Indem sie den Abbau der toxischen Bruchstücke durch Gabe eines Wirkstoffs ankurbelten, lösten sich die typischen Plaques im Gehirn der Nager auf und das Verhalten der Tiere normalisierte sich wieder. ... >> mehr
Schon eine kurze Anstrengung kann bei gesunden Menschen biochemische Anzeichen eines Herzinfarkts hervorrufen. Das hat eine schwedische Medizinerin im Rahmen einer kleinen Studie beobachtet. Nach einem einstündigen Radtraining enthielt das Blut einiger Teilnehmer auffällig erhöhte Mengen eines Herzmuskelproteins. ... >> mehr
Testosteron wirkt nicht nur auf den Körper, sondern beeinflusst auch das Denken. Eine englisch-dänische Forschergruppe hat ermittelt, dass ein erhöhter Spiegel des Hormons die Neigung verstärkt, sich im Zweifelsfall auf das eigene Urteil zu verlassen. Als Folge sinkt der Nutzen, den Menschen aus einer Zusammenarbeit ziehen können. ... >> mehr
In hellem Licht verengen sich ganz automatisch die Pupillen der Augen. Dieser Reflex ist weniger schablonenhaft als gemeinhin angenommen, demonstrieren Versuche schwedischer Psychologen. Die Pupillen ihrer Versuchsteilnehmer verengten sich unterschiedlich stark, obwohl die vermeintlichen Helligkeitsunterschiede nur eingebildet waren. ... >> mehr
Wenn der Arm nach einem Knochenbruch vorübergehend nicht bewegt werden kann, stellen sich bald auch Veränderungen im Gehirn ein. Das haben Zürcher Forscher bei einer Untersuchung mit zehn Teilnehmern ermittelt. Bei diesen schrumpften die für den gebrochenen Arm zuständigen Gehirnbereiche binnen zwei Wochen deutlich. ... >> mehr
Das intensive Kennenlernen einer Stadt wirkt sich auf die Hirnstruktur aus. Diesen Prozess haben zwei englische Neurowissenschaftlerinnen bei angehenden Taxifahrern in London verfolgen können. Indem sich die Anwärter auf eine Taxilizenz Tausende Straßen und Sehenswürdigkeiten einpaukten, vergrößerte sich eine für die Navigation zuständige Struktur im Großhirn. ... >> mehr
Einige Gehirnregionen besitzen besonders viele Verbindungen mit anderen Gehirnregionen. Diese Regionen bilden im Hirn eine Art Klub, haben zwei amerikanische und niederländische Forscher entdeckt. Ein unerwartet großer Anteil ihrer vielen Verbindungen führt demnach zu anderen gut verknüpften Regionen. ... >> mehr
Zelluläre Rentner sind nicht bloß eine Begleiterscheinung des Alterns. Das belegen Experimente mit Mäusen, die eine amerikanisch-niederländische Forschergruppe im Magazin "Nature" vorstellt. Werden seneszente Zellen fortlaufend aus dem Gewebe entfernt, so stellen sich Alterserscheinungen wie Muskelschwund und Grauer Star mit deutlicher Verzögerung ein. ... >> mehr
Mit den Jahren wird es eng für die Zähne. Das demonstriert eine ungewöhnliche Studie schwedischer Zahnmediziner. Anhand einer kleinen Gruppe von Zahnärzten konnten sie über vier Jahrzehnte verfolgen, wie der Kiefer schrumpfte und wie sich das Gebiss mit dem schwindenden Platzangebot arrangierte. ... >> mehr